Psychomotorische Förderung ist ein ganzheitlich-therapeutischer Ansatz, der beabsichtigt über gezielte Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen in der Gruppe und im Spiel die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu fördern. Damit füllt die Psychomotorik eine wichtige Lücke zwischen Physiotherapie und Psychotherapie.
Inhalte sind vielfältige, erlebnisorientierte Möglichkeiten zum Konstruieren von Bewegungsbaustellen, zum Balancieren, Klettern, Schaukeln sowie Entspannungsspiele.
Dabei steht das positive Erleben der eigenen Fähigkeiten als Förderung von Selbstvertrauen in der Gruppe mit im Vordergrund.
Die Psychomotorik richtet sich in der PPL an Kinder und Schüler im Alter von 4 – 12
Jahren, die Beeinträchtigungen in einem oder mehreren Bereichen der Entwicklung haben.
Im Vordergrund stehen hierbei Störungen in der Entwicklung der Motorik und der Wahrnehmung.
Diese stellen vielfach eine Ursache für folgende Beeinträchtigungen dar:
- Entwicklungsverzögerungen
- Sprach- und Sprechstörungen
- Ängste und Zurückgezogenheit
- Motorische Unruhe
- Aggressionen
- Konzentrationsstörungen
- Schulprobleme .
Die Förderung findet einzeln oder in Gruppen bis zu 8 Kindern statt.
Â





