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ADS-Training und Prüfungsangstbewältigung

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Zusammenhängend einer Teilleistungsstörung ist oftmals ADS. ADS ist die Abkürzung für den Ausdruck „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ und bezeichnet ein klinisches Syndrom, das durch Beeinträchtigung der Konzentrations- und Daueraufmerksamkeit, durch eine Störung der Impuls-Kontrolle sowie unter Umständen auch durch extreme Unruhe oder Hyperaktivität gekennzeichnet ist. Kernsymptome sind:

o Impulsivität
o Mangelnde Verhaltenskontrolle
o Stimmungsschwankungen
o Hyperaktiv oder /und verträumt
o Rasches Wechseln von Beschäftigungen

Verhaltenstherapeutische Elemente haben sich bei der Therapie von ADS-Kindern als wirksam erwiesen. Die Kinder lernen, sich in bestimmten Situationen angemessen zu verhalten. Soziale Kompetenzen werden trainiert und geübt. Wichtiger Bestandteil ist das Erlernen von Strategien, um den (schulischen) Alltag besser zu organisieren (vgl. Reimann-Höhn).

In der Förderung werden mit dem Kind Ziele festgelegt, die es erreichen möchte und gemeinsam Wege und Strategien erarbeitet diese Ziele zu erreichen. Förderschwerpunkte im ADS-Training sind Konzentrationsübungen, das Erlernen von Entspannungs- und Lerntechniken sowie Arbeitsplanung und –organisation.

Zur Bewältigung der Prüfungsangst ist es erste Voraussetzung, den Lernstoff, der verlangt wird, zu beherrschen. Doch auch wenn der Prüfungsstoff sitzt, kommt es oft zu Nervosität und Angst vor den Prüfungen. Um diese in Griff zu bekommen, übt das Kind mentale Vorbereitung, die Arbeitsplanung und –organisation und besondere Arbeitstechniken. Auch Entspannung kann helfen, während der Prüfung locker zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren.


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